Das Annuitätendarlehen

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 Annuitätendarlehen Vorteil

Das Annuitätendarlehen als attraktive Finanzierungsform

Ein Annuitätendarlehen ist eine Art der Finanzierung. Wenn Sie gerade ein Haus bauen oder eine Immobilie kaufen möchten, bietet Ihnen das Annuitätendarlehen Vorteile. Gerade bei größeren Kreditsummen bietet es Vorteile gegenüber den anderen Finanzierungsformen. So gibt es Ihnen eine besondere Planungssicherheit für die Zukunft.

 

Welche Vorteile Annuitätendarlehen noch hat und wann diese Finanzierungsform für Sie in Frage kommt, schildert Ihnen dieser Artikel. Parallel können Sie auch jederzeit für weitere Informationen über das entsprechende Formular der auch per Anruf Kontakt zu uns Baufinanzierung Ebert aufnehmen.

Wie setzt sich eine Kreditrate zusammen?

Bevor der Blick auf den Vorteil Annuitätendarlehen geworfen werden, sind allgemeine Informationen zu einem Kredit wichtig. Hierzu gehört vor allem die Frage, was unter der Kreditrate zu verstehen ist und woraus sie sich zusammensetzt. Die Kreditrate ist der Betrag, den Sie bei einem aufgenommenen Kredit an die Bank zurückzahlen. Durch die Zahlung der Raten wird nach einer bestimmten Zeit die Schuld getilgt und der Kredit erledigt. Mit einer solchen Rate werden gleich zwei Dinge erledigt.

 

Zum einen führt die Rate dazu, dass die aufgenommene Kreditsumme zurückgezahlt wird. Dieser Vorgang wird als Tilgung des Kredits bezeichnet. Zum anderen werden aber auch die Kreditzinsen bezahlt, die die Bank als Gegenleistung für das Darlehen fordert. Eine Kreditrate besteht also immer aus dem Tilgungsbeitrag und der Zinszahlung.

Was ist ein Annuitätendarlehen?

In dieser Zusammensetzung der Rate beginnen die großen Vorteile von einem Annuitätendarlehen. Die Annuität stellt den jährlichen Betrag dar, welchen Sie als Kreditnehmer an die Bank zahlen müssen. Diese Annuität setzt sich aus der Tilgung und der Zinszahlung zusammen. Beide Teile werden entsprechend der vereinbarten Krediteigenschaften berechnet. Der Zinsanteil ergibt sich durch die Berechnung anhand des geltenden Zinssatzes für eine solche Baufinanzierung.

 

Zu Beginn der Laufzeit von einem Annuitätendarlehen werden beide Teile berechnet und zusammen ergeben sie die Kreditrate. Die Besonderheit beim Annuitätendarlehen besteht darin, dass diese anfangs berechnete Rate über die gesamte Laufzeit gleich hoch bleibt. Das führt dazu, dass Sie über diesen Zeitraum hinweg immer die gleichen Raten bezahlen und somit bestens planen können. Doch wie entwickeln sich dabei dann die Tilgung und die Zinsen?

Wie entwickeln sich Zins und Tilgung?

Da ja die monatliche Rate konstant bleibt, ändert sich Zins und Tilgung wie folgt. Die Restschuld wird von Jahr zu Jahr weniger. Das führt dann natürlich auch dazu, dass die entstehende Zinsbelastung stetig abnimmt. Da die gesamte Rate aber gleich bleibt, entfällt von Jahr zu Jahr ein größerer Anteil auf die Tilgung. Während die Zinsen also geringer werden, wird immer mehr Geld der Annuität für die Tilgung des Darlehens eingesetzt.

 

Wenn Sie immer dieselbe Rate für das Annuitätendarlehen bezahlen, gewöhnen Sie sich an die monatliche Belastung. Zudem können Sie immer gut planen, weil sich an der Höhe der Zahlung nichts ändert. Gleichzeitig bietet das Annuitätendarlehen auch den Vorteil, dass der Kredit schneller abbezahlt wird. Dieser Vorteil erstreckt sich über die gesamte Laufzeit der Zinsfestschreibung. Was ist eigentlich eine solche Zinsfestschreibung?

Die Vorteile einer Zinsbindung

Die Zinsfestschreibung ist eine wichtige Vereinbarung, damit Sie von einem höheren Maß an Sicherheit profitieren. Durch eine solche Zinsfestschreibung garantiert die Bank Ihnen den zu Beginn vom Annuitätendarlehen gültigen Zinssatz. Das verhindert, dass Sie bei steigenden Zinsen plötzlich mehr für den Kredit bezahlen müssen.

 

Die Zinsbindung wird für mehrere Jahre vereinbart. Sie liegt meistens in einem Bereich zwischen 5 und 15 Jahren. Sie kann je nach Anbieter allerdings auch bis zu 30 Jahre betragen. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist es empfehlenswert, sich diese attraktiven Konditionen für einen möglichst langen Zeitraum zu sichern. Nach dem Ablauf der Zinsfestschreibung muss für die verbleibende Restschuld nämlich ein neuer Kredit abgeschlossen werden. Dieser orientiert sich dann an den dann geltenden und heute nicht absehbaren Zinssätzen.

 

Die gleich hoch bleibende Rate und die Zinsfestschreibung bieten also eine große Planungssicherheit vom Annuitätendarlehen. Was wäre denn eine Alternative zu dieser Darlehensform?

Was ist der Unterschied zwischen den Darlehen?

Bei der Betrachtung des Annuitätendarlehen ist auch die Alternative und der bedeutende Unterschied beider Varianten von großem Interesse. Das Gegenstück zum Annuitätendarlehen bildet das so genannte Tilgungsdarlehen. Bei beiden Varianten wird zu Beginn des Kreditvertrags die Rate ermittelt. Dies erfolgt durch die Berechnung sowohl der Tilgungsrate als auch der zu zahlenden Zinsen.

 

Während die somit ermittelte Rate beim Annuitätendarlehen für die Zeit der Zinsfestschreibung immer gleich bleibt, ist das beim Tilgungsdarlehen anders geregelt. Denn hier bleibt lediglich die Höhe der Tilgung gleich. Da die Restschuld durch die Tilgung immer weiter reduziert wird, sinkt natürlich auch hier die Höhe der anfallenden Zinsen. Die Einsparung bei der Zinszahlung wird beim Tilgungsdarlehen aber nicht wie beim Annuitätendarlehen zur Erhöhung der Tilgung verwendet.

 

Durch die sinkenden Zinsen wird gleichzeitig auch die Höhe der monatlichen Rate reduziert. Sie können also mit einer konstanten Tilgung und mit sinkenden Raten rechnen. Dafür dauert es aber auch länger bis zur gesamten Rückzahlung des Darlehens. Verschiedene Entwicklungen der Raten werfen die Frage auf, welche Variante denn sinnvoller für Sie ist.

Welches der Darlehen ist besser?

Bei der Frage nach der sinnvolleren oder wichtigeren Variante muss eindeutig gesagt werden, dass eine pauschale Antwort darauf nicht möglich ist. Dafür sind die finanziellen Begebenheiten und auch die persönlichen Präferenzen zu unterschiedlich. Bei beiden Varianten sinkt die Zinszahlung immer weiter, weil die Restschuld durch die jeweiligen Tilgungsraten immer geringer wird. Die Zinsen werden jedes Jahr aufs Neue von der neuen Restschuld berechnet. Daher müssen jedes Jahr weniger Zinsen gezahlt werden.

 

Beim Tilgungsdarlehen nimmt deshalb die Höhe der monatlichen Gesamtbelastung ab. Beim Annuitätendarlehen wird dagegen die Höhe der Tilgung um die Zinsersparnis erhöht. Dadurch bleibt es bei der gewohnten Ratenhöhe, während aber immer mehr der Restschuld getilgt wird. Sie müssen sich daher immer die Frage stellen, ob Ihnen sinkende Raten oder eine schnellere Tilgung wichtiger sind. Attraktiv ist das Annuitätendarlehen natürlich durch die konstanten Raten, an die man sich gewöhnen kann, ein Vorteil vom Annuitätendarlehen.

 

Es muss aber natürlich immer auch sichergestellt sein, dass die konstant hohen Raten auch langfristig bewältigt werden können. Dabei ist immer auch zu beachten, dass es sich nicht immer um ein Volltilgungsdarlehen handelt. Das bedeutet, dass der Kredit nach der Laufzeit nicht immer vollständig getilgt ist und eine Anschlussfinanzierung notwendig wird. Bei einer solchen späteren Finanzierung kann es auch immer zum Risiko höherer Zinsen kommen. Wann ist also vor allem das Annuitätendarlehen die beste Variante?

Wann ist ein Annuitätendarlehen sinnvoll?

Um die Frage zu beantworten, sollten Sie sich den Vorteil Annuitätendarlehen anzuschauen. Ein entsprechender Überblick macht schnell deutlich, wieso das Annuitätendarlehen sinnvoll und die bessere Wahl ist. Das Zauberwort bei einem solchen Annuitätendarlehen ist ohne Frage die Planungssicherheit. Die bezieht sich zum einen auf die Höhe der Raten. Da die immer höhere Ersparnis bei der Zinszahlung immer sofort als Erhöhung für die Tilgung verwendet wird, können Sie für die gesamte Laufzeit mit konstanten Raten rechnen. Diese können optimal in die finanziellen Begebenheiten eingeplant werden.

 

Wenn Sie sich einmal an die Raten gewöhnt haben, werden sie auch in dieser Höhe zukünftig nicht stören. Gleichzeitig haben Sie den Vorteil, dass die steigende Tilgung zu einer schnelleren Rückzahlung des Darlehens führt. Zudem zeigt einem der festgelegte Tilgungsplan immer, wann der Kredit getilgt ist. Handelt es sich nicht um ein Volltilgungsdarlehen, bietet der Tilgungsplan den Vorteil, genau zu wissen, wie hoch am Ende der Laufzeit noch die Restschuld ist. Somit können Sie dann auch schon vorzeitig optimal planen, um die passende Anschlussfinanzierung in die Wege zu leiten.

 

Das Annuitätendarlehen mit steigendem Tilgungsanteil innerhalb der Raten ist vor allem also für die Planungssicherheit wichtig. Zudem ermöglicht es eine schnelle getilgte Finanzierung. Sinnvoll ist es vor allem für größere Darlehen wie eine Immobilienfinanzierung. Vor allem wenn Sie ein selbst genutztes Haus finanzieren, ist diese Art des Darlehens zu empfehlen. Denn gerade Sie als Finanzierer für den Eigenbedarf möchten möglichst kein Risiko eingehen.

 

Insbesondere die Variante mit einer Zinsfestschreibung bewahrt Sie davor, mit dem Zinsrisiko und plötzlich höheren Belastungen kämpfen zu müssen. Die gleich hoch bleibende Rate können Sie vergleichen mit der Miete für ein Haus, welche auch selten geringer wird. Somit können Sie sich schnell an die Belastung gewöhnen und von den Vorteilen profitieren. Wie genau wird die Rate für ein Annuitätendarlehen berechnet?

Wie berechnet man ein Annuitätendarlehen?

Damit Sie auch wirklich sehen können, was ein solches Annuitätendarlehen in Zahlen für Sie bedeutet, ist ein Blick auf die Berechnung von großem Interesse. Die wichtigste Grundlage für eine solche Berechnung ist natürlich immer die Höhe der Kreditsumme. Dabei handelt es sich bei einer Baufinanzierung grob immer um den Preis einer zu kaufenden Immobilie beziehungsweise um die zu erwartenden Kosten für den Bau eines Hauses.

 

Diese Kreditsumme kann um die Bearbeitungsgebühren der finanzierenden Bank erhöht werden. Im Rahmen des Darlehensvertrags wird ein so genannter Tilgungssatz vereinbart. Dabei handelt es sich dann um einen Zinssatz, der von der Kreditsumme berechnet wird. So wird der Betrag bestimmt, der im ersten Jahr als Tilgung gezahlt werden soll. Die Tilgung ist nichts anderes als die Rückzahlung des Kredites. Sie ist also der Betrag, um den die Restschuld reduziert wird. Die Rate besteht aber nicht nur aus der Tilgung. Denn schließlich verleiht keine Bank ihr Geld ohne Gegenleistung.

 

Jede Bank lässt sich natürlich auch dafür bezahlen, dass Sie Ihnen das Geld für die Finanzierung zur Verfügung stellt. Diese Bezahlung erfolgt durch die Berechnung der Kreditzinsen. Für deren Berechnung wird der entsprechend geltende Sollzinssatz verwendet. Auch dieser Zinssatz bezieht sich auf die vereinbarte Kreditsumme. Die für das erste Jahr berechneten Tilgungs- und Zinsanteile bilden dann zusammen die jährliche Annuität.

 

Dieser jährliche Betrag wird meistens dann durch zwölf geteilt, um monatliche Raten zu erhalten. Diese haben dann bis zum Ende der Laufzeit immer die gleiche Höhe. Wie können die Zinsen für ein Annuitätendarlehen berechnet werden?

Wie rechnet man die Zinsen aus?

Beim Blick auf die gleich bleibenden Raten fragen Sie sich sicher, wie denn überhaupt die Zinsen bei einem solchen Annuitätendarlehen berechnet werden. Die beiden Berechnungsgrundlagen sind dabei immer die zu Beginn eines Jahres bestehende Restschuld sowie der geltende Sollzinssatz.

 

In den meisten Fällen sind die Sollzinsen für eine längere Laufzeit festgeschrieben. Eine solche Zinsbindung gibt Sicherheit und erfolgt meistens über Zeiträume von bis zu 15 Jahren, wobei manche Banken auch eine Zinsfestschreibung von bis zu 30 Jahren anbieten. Mit diesem Zinssatz in Abhängigkeit zur angesprochenen Restschuld werden für jedes Jahr die Zinsen berechnet. Dadurch können Sie immer genau wissen, wie groß der Anteil der gleichbleibenden Annuität für die Tilgung ist.

 

Das Internet bietet auch entsprechende Tilgungsrechner an. Dort können die entsprechenden Angaben zu Beginn eines Darlehens gemacht werden, damit dann ein entsprechender Tilgungsplan berechnet wird. Dieser Plan zeigt für jedes Jahr, wie hoch Tilgung, Zinsen und die Restschuld sind. Auch solche exakt berechneten Tilgungspläne bieten somit eine hohe Sicherheit bei der Planung und vermeiden böse Überraschungen.

 

Für eine optimale Finanzierung sollten Sie immer bestens vorbereitet sein. Daher ist es empfehlenswert, das Kontaktformular oder auch einen einfachen Anruf für weitere und umfassende Informationen zu nutzen. Finanzieren Sie Ihr Haus mit einem optimalen Darlehen und einem guten Gefühl.

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